May 18, 2013
Aus der Rubrik “Schlagzeilen mit Bibliotheksbezug” hier ein zufälliges Fundstück und für was wäre Tumblr, das demnächst eventuell zu Yahoo! gehören soll, besser geeignet, als u.a. als Sammelalbum für genau solche Dinge zu dienen. 

Aus der Rubrik “Schlagzeilen mit Bibliotheksbezug” hier ein zufälliges Fundstück und für was wäre Tumblr, das demnächst eventuell zu Yahoo! gehören soll, besser geeignet, als u.a. als Sammelalbum für genau solche Dinge zu dienen. 

May 10, 2013
Kommt 2014 die allgemeine Wissenschaftsschranke im deutschen Urheberrechtsgesetz?

Gabriele Beger (2013) Das 1 x 1 eines wissenschaftsfreundlichen Urheberrechts. In: Bibliothek, Forschung und Praxis. Band 37, Heft 1. DOI: 10.1515/bfp-2013-0010 

Kernaussage:

In ihrem Diskussionsbeitrag prognostiziert die Autorin eine baldige Einführung einer allgemeinen Wissenschaftsschranke im deutschen Urheberrechtsgesetz für 2014. Sie begründet dies mit der Erfahrung, dass sich innovationsgetriebene Veränderungen erst mit ca. zehnjähriger Verspätung in gesetzlichen Regelungen niederschlagen. Den Beginn des erkennbaren urheberrechtsgesetzlichen Reformbedarfs hin zu einem wissenschaftsfreundlichen Urheberrchts (in Folge der Digitalisierung) datiert sie auf ca. 1995.

Anmerkung:

Das Thema der allgemeinen Wissenschaftsschranke wurde laut einer Pressemitteilung des Aktionsbündnis Urheberrecht für Wissenschaft und Bildung im Jahr 2012 zu einem wissenschaftspolitischen Thema, vgl. Pressemitteilung 6/12: 2012 — das Jahr, in dem eine umfassende Wissenschaftsschranke in der politischen Diskussion auf allen Ebenen angekommen ist. (Volltext via IUWIS)

(bk)

May 8, 2013
Schwerpunkte der Bibliothekswissenschaft an den Lehrstühlen des IBI der HU Berlin

Konrad Umlauf (2013) Lehrstuhl Öffentliche Bibliotheken. In: Information - Wissenschaft & Praxis. Band 64, Heft 2-3, Seiten 82–85. DOI: 10.1515/iwp-2013-0012

Michael Seadle (2013) Lehrstuhl Digitale Bibliothek. In: Information - Wissenschaft & Praxis. Band 64, Heft 2-3, Seiten 107–114. DOI: 10.1515/iwp-2013-0019

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte der Lehrstühle Öffentliche Bibliotheken und Digitale Bibliothek am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin:

Öffentliche Bibliotheken:

  • Produktion von Lehr- und Handbüchern sowie Nachschlagewerken für Bibliothekswesen und Bibliothekswissenschaft

Digitale Bibliothek:

  • Forschungsmethoden (besonders statistisch und ethnologisch)
  • Digitale Langzeitarchivierung
  • Benutzungsforschung in Digitalen Bibliotheken (vorwiegend mit ethnologischen Methoden)
  • Urheberrecht und Informationspraxis
  • Geschichte der Information

(bk)

May 8, 2013
Das Bibliothekspersonal ist in Zukunft paraprofessionell, nicht-bibliothekarisch und / oder hochqualifiziert.

Gillian S. Gremmels (2013) Staffing trends in college and university libraries. In: Reference Services Review, Vol. 41 Iss: 2  [EarlyCite-Preprint / Abstract]

Die Autorin beschreibt und kommentiert sechs Trends der Personalentwicklung und -organisation in College- bzw. Universitätsbibliotheken in den USA.

1. Auskunftsdienste werden zunehmend von “paraprofessionellen” bzw. studentischen MitarbeiterInnen übernommen.

2. Technische Routinearbeiten entfallen, werden automatisiert, outgesourct und von Konsortien zusammengefasst durchgeführt. 

3. Die derzeitigen Veränderungen im Bibliothekswesen führen zu  Tätigkeitsfeldern, die eine größere Expertise und eine entsprechende Qualifikation erfordern. 

4. Einige wissenschaftliche Bibliotheken stellen verstärkt nicht-bibliothekarisch ausgebildete Fachkräfte ein. 

5. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das Wachstum der Zahl der Fernleihen abschwächt, dass es stoppt oder sich sogar umkehrt. 

6. Personalentwicklung und -organisation in Bibliotheken ändern sich analog zur Rolle der Bibliotheken. 

(bk)

May 8, 2013
Die Abstraktions-Aufsatz Thomas Reids (1785) könnte Charles Cutter beeinflusst haben und bietet sich als theoretischer Grundlagentext für die Klassifikationstheorie an.

Martin Frické (2013) Reflections on classification: Thomas Reid and bibliographic description. In: Journal of Documentation, Vol. 69 Iss: 4 [EarlyCite-Preprint / Abstract]

Kernaussage:

Der Autor mutmaßt über einen möglichen Einfluss des 1785 veröffentlichten Textes Abstraction des Philosophen (und Bibliothekars am Marischal College in Aberdeen) Thomas Reid auf die Klassifikationstheorie von Charles Ammi Cutter. Darüber hinaus ist das im Aufsatz besprochene Essay nach Ansicht des Autors eine überzeugende Darstellung von Grundprinzipien der Klassifikation, insbesondere hierarchisch strukturierter Klassifikationssysteme zum Zweck der Wissensverdichtung. Er sieht in dem Text zudem eine gute theoretische Grundlage für die Katalogisierung.

Weiteres:

(bk)

May 6, 2013
Neubau der Bereichsbibliothek Golm (Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum / IKMZ) der Universität Potsdam. / Staab Architekten

Neubau der Bereichsbibliothek Golm (Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum / IKMZ) der Universität Potsdam. / Staab Architekten

April 21, 2013

April 21, 2013
Bitte beachten Sie das Rauchverbot.Am Bibliotheksportal der Staatsbibliothek zu Berlin Haus 1, Eingang Dorotheenstraße. 

Bitte beachten Sie das Rauchverbot.

Am Bibliotheksportal der Staatsbibliothek zu Berlin Haus 1, Eingang Dorotheenstraße. 

April 21, 2013
Aktuell in den Cafés von Berlin-Mitte verbreitete Werbeansichtskarten - zu zwei Dritteln mit eindeutigem Bibliotheksbezug.

Aktuell in den Cafés von Berlin-Mitte verbreitete Werbeansichtskarten - zu zwei Dritteln mit eindeutigem Bibliotheksbezug.

April 17, 2013
Das Konzept des Eigenplagiats ist ein Oxymoron

Blaise Cronin (2013) Self-plagiarism: An Odious Oxymoron. [Editorial] In: Journal of the American Society for Information Science and Technology. Vol. 64, No. 5 (May 2013), S.873 . DOI: 10.1002/asi.22966

Kernaussagen: 

Das Konzept des Eigenplagiats geht in die Irre, da ein Plagiat die ungekennzeichnete Übernahme fremden geistigen Eigentums ist. Problematisch wird es höchstens bei Koautorschaften. Rechtliche Probleme entstehen nach Copyright-Regelungen, die die Verbreitungs- und Verwertungsrechte an Schöpfungen exklusiv an Dritte (z.B. Verlage) übertragen. Die Übertragung des Plagiatsbegriffs auf die Nachnutzung eigener Schöpfungen ist genauso wenig zu begrüßen, wie die nun technologisch mögliche pedantische Aufdeckung von Eigenplagiaten. Vielmehr sollte man die Ursachen ansprechen (hoher Publikationsdruck, etc. vgl. Cronin, 2012) und eine Kultur der Slow Scholarship bzw. des Slow Publishing entwickeln. (vgl. ebd.)

Blaise Cronin (2013) Slow Food for Thought. [Editorial] In: Journal of the American Society for Information Science and Technology. March 2013, Vol. 64, No. 1 (January 2013), S.1 . DOI: 10.1002/asi.22882, vgl. auch diesen Eintrag im LIBREAS-Tumblr 

(bk, 17.04.2013)

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